„Die Wildnis ist es, die die Welt bewahrt.“
– Henry David Thoreau –
WildnisGemeinschaft
Erforschung und Vertiefung der Mensch-Natur-Verbindung
Setz Dich zu uns ans Feuer
Seit 2019 wächst ein Kreis von Menschen, die sich mehrmals im Jahr treffen – zu allen Jahreszeiten, im Bayerischen Wald, in der Oberpfalz und in Österreich.
Wir sind einfach gerne draußen.
Wir treffen uns für ein Wochenende, machen Feuer, gehen gemeinsam los, lauschen, beobachten, lernen voneinander, erzählen Geschichten, singen, genießen die Zeit miteinander – wir leben und schlafen draussen. Manchmal entsteht daraus ein Abenteuer, meistens ein tiefer Austausch – auf jeden Fall sitzen wir gemeinsam am Feuer.
Die WildnisGemeinschaft ist ein freier Kreis von Menschen, die sich privat und aus eigener Initiative treffen. Wir sind keine Schule und es gibt kein festes Kursprogramm.
Wir sind einfach Menschen, die sich gefunden haben, gerne miteinander draussen sind und den Ruf der Wildnis hören.
Was uns verbindet
Uns verbindet die Freude daran, draußen zu sein und die Welt wieder ein Stück unmittelbarer zu erleben.
Ein Feuer selbst entzünden.
Spuren entdecken.
Vögel hören.
Wissen teilen.
Mit den Händen etwas entstehen lassen.
Gemeinsam unterwegs sein.
Oder einfach eine Weile still werden.
Dabei geht es uns nicht darum, möglichst viel über die Natur zu wissen.
Es geht darum, wieder neugierig zu werden. Wahrzunehmen, was um uns herum geschieht. Den eigenen Platz in der Natur und in der Gemeinschaft zu spüren.
Wir lernen voneinander und miteinander. Nicht als Lehrer und Schüler, sondern als Menschen, die gemeinsam unterwegs sind. Unsere Wurzeln liegen in der Wildnispädagogik und im Coyote Mentoring. Diese Haltung begleitet uns bis heute – auch wenn die WildnisGemeinschaft selbst kein Lehrbetrieb ist.
Wildnispädagogik & Coyote Mentoring
Unsere Wurzeln liegen in der Wildnispädagogik.
Dabei geht es um weit mehr als darum, draußen zurechtzukommen oder bestimmte Naturtechniken zu lernen. Im Mittelpunkt steht die Verbindung – mit der Natur, mit anderen Menschen und auch mit uns selbst.
Wir Menschen sind nicht getrennt von der Natur, wir sind Teil von ihr. Vieles davon ist uns im Laufe unseres Lebens vielleicht ein wenig abhandengekommen. Draußen, mit Zeit und Aufmerksamkeit, lässt sich manches wiederentdecken.
Eine wichtige Grundlage der Wildnispädagogik ist das Coyote Mentoring.
Dabei steht nicht der klassische Lehrer im Mittelpunkt, der Wissen vermittelt und fertige Antworten gibt. Vielmehr geht es darum, Neugier zu wecken, Fragen entstehen zu lassen und eigene Erfahrungen zu ermöglichen.
Der Mentor begleitet, beobachtet, stellt Fragen und schafft Raum für eigenes Entdecken. Auch er selbst bleibt dabei Lernender. So wird Lernen wieder zu etwas, das aus eigener Erfahrung entsteht – spielerisch, unmittelbar und mit Freude am Entdecken.
Wir lernen voneinander, spielerisch, wie die Kinder.
Was wir machen
Wir treffen uns mehrmals im Jahr und zu jeder Jahreszeit an verschiedenen Orten.
Im Sommer sind wir mit Kanus in der Oberpfalz unterwegs.
Im Herbst treffen wir uns zur Samhain-Schwitzhütte, organisiert von Amie.
Wir machen Feuer, kochen gemeinsam, schlafen draußen, gehen auf Spurensuche und verbringen Zeit miteinander.
Nicht jedes Treffen ist gleich. Es gibt kein festes Programm und keine vorgegebene Agenda.
Was entsteht, ergibt sich aus der Jahreszeit, dem Ort und den Menschen, die gerade dabei sind.
Wer ich bin
Ich bin Florian Köhler. 2019 habe ich die WildnisGemeinschaft ins Leben gerufen.
Damals war ich in einer mehrjährigen Ausbildung zum Natur- und Wildnispädagogen. Was mich dort neben all dem Wissen und den Fertigkeiten am meisten berührt hat, war die Gemeinschaft. Diese besonderen Tage draußen, die Abende am Feuer und das Gefühl, mit Menschen unterwegs zu sein, mit denen man sich wirklich verbunden fühlt.
Als zwischen den Ausbildungsblöcken mehrere Monate ohne gemeinsames Treffen lagen, wollten wir das nicht einfach hinnehmen. Also haben wir angefangen, uns selbst zu treffen.
Daraus ist die WildnisGemeinschaft entstanden.
Seitdem haben wir gemeinsam viel erlebt und ich habe dabei immer wieder gemerkt, dass genau das mein Ding ist: draußen sein, Menschen zusammenbringen, Feuer machen, unterwegs sein und schauen, was entsteht, wenn man einer Gruppe Raum gibt.
Ich sehe mich dabei nicht als Lehrer oder Leiter der Gemeinschaft. Ich bin einer von uns und gleichzeitig derjenige, der den Kreis immer wieder zusammenruft und dafür sorgt, dass das Feuer nicht ausgeht.
Der Rest darf sich entwickeln.
Dazukommen
Du möchtest Dich zu uns ans Feuer setzen?
Dann schreib uns einfach.
Du musst kein Wildnispädagoge sein.
Du brauchst keine besonderen Vorkenntnisse und auch keine Ausrüstung für Expeditionen.
Wenn Du Lust hast, draußen zu sein, neue Menschen kennenzulernen und ein Wochenende mit uns am Feuer zu verbringen, bist Du herzlich willkommen.
Wir organisieren uns über den Vereinsplaner und verabreden dort unsere privaten Treffen.
Melde Dich einfach, wir erzählen Dir gerne, wie unsere Gemeinschaft funktioniert und wie Du dazukommen kannst.

































